Die 2 besten Kontaktformular Plugins für WordPress im Vergleich
Contact Form 7 vs Gravity Forms.

Das perfekte Kontaktformular Plugin.

Was diese WordPress Plugins für Kontaktformulare so beliebt macht und was sie voneinander unterscheidet, erfahren Sie hier:

Contact Form 7: Perfekt für einfache Formulare

  • Gut geeignet für einfache Formulare (z.B. Kontaktformular)
  • Kostenlos.
  • Benutzerfreundlichkeit: 6/10
  • Funktionsumfang: 3/10

Kontaktformular erstellen

Screenshot Kontaktformular Plugin contact form 7 im Adminbereich

Über den Adminbereich haben Sie einen Überblick über Ihre erstellten Formulare. Über den Punkt “Neu hinzufügen” können Sie neue Formulare erstellen.

Sobald Sie ein Formular erstellt haben, können Sie den Shortcode kopieren und an die gewünschte Stelle Ihrer Webseite einbinden. Das Formular erscheint im Frontend an genau dieser Stelle.

Wenn Sie ein neues Formular erstellen, wird dem neuen Formular ein Demo-Inhalt erstellt. Das Formular lässt sich wie ein Texteditor verwenden. Um neue Formularelemente hinzuzufügen, ziehen Sie einen Button im oberen Bereich in das Editorfeld.

Screenshot Contact Form 7 Demo

In den weiteren Reitern können Sie unter anderem Ihre empfangene Mail bearbeiten (was diese beinhalten soll) und sogar eine automatische Antwort-E-Mail einrichten.

Meine Empfehlung: Lernen Sie in unserem Contact Form 7 WordPress Tutorial-Blogbeitrag “WordPress Kontaktformular selbst einbinden: Anleitung für Anfänger” wie Sie CF7 am besten Verwenden.

Addons
Viele kostenlose Erweiterungen für CF7.

Durch den hohen Beliebtheitsgrad von CF7 steckt eine große Community hinter dem Plugin. Es werden stetig neue Erweiterungen für CF7 entwickelt. Die meisten Erweiterungen sind kostenlos erhältlich. Doch das hat auch einen Nachteil. Die Entwickler verdienen nichts dabei und stellen die Weiterentwicklung ein. Veraltete Erweiterungen sind oft nicht mehr mit der neusten Version von CF kompatibel. Zudem bilden diese ein Sicherheitsrisiko.

Nützliche Erweiterungen:

Einsatz

Dieses Plugin für Kontaktformulare eignet sich am besten für einfache Formulare, wie kleine Kontaktformulare. Für diese Art Formulare empfehlen wir auch CF7. Zumal es auch kostenlos ist.

Soll es ein komplexeres Formular werden, wie bei dem Erstellen eines mehrstufigen Formulars (multistep form), stößt CF7 schnell an seine Grenzen. Zwar gibt es für viele Fälle eine Erweiterung, wie Contact Form 7 Multi-Step Forms, doch da wird es schon umständlich.

Gravity Forms: Für anspruchsvolle Anwender

  • Ab 39$
  • Gut geeignet für komplexere Formulare.
  • Benutzerfreundlichkeit: 8/10
  • Funktionsumfang: 8/10

Formular erstellen

Screenshot Kontaktformular Plugin Gravity Forms Adminbereich

Über den Adminbereich sehen Sie gleich mehr Bedienmöglichkeiten. Auf “Formulare” haben Sie einen Überblick der bisher erstellten Formulare. Sie können auch auf “Neues Formular” mit einem Klick ein neues Formular erstellen.

Datenbank inklusive.

Gravity Forms bringt von Haus aus eine Datenbank mit sich. Diese sehen Sie unter dem Reiter “Einträge”. Auch die Funktion jene Datenbank zu exportieren ist im Bereich “Import/Export” vorhanden. Hier können auch komplette Formulare importiert und exportiert werden.

Mit einer Schritt für Schritt Anleitung.

Erstellen Sie ein neues Formular. Nachdem Sie Ihrem Formular einen Namen gegeben haben, wird Ihr Formular erstellt. Nun sehen Sie eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Sie Gravity Forms nutzen können. Anders als Contact Form 7 haben Sie bei diesem Plugin eine Art Form Builder.

Screenshot Gravity Forms Anleitung

Auf der rechten Seite haben Sie eine große Auswahl von Formularfeldern aus den Bereichen Standard-, Erweiterte-, Beitrags- und Preisfelder. Diese können Sie per Drag&Drop -Prinzip in Ihr Formular einfügen.

Im Reiter “Einstellungen” haben Sie die Möglichkeit Ihre Formulareinstellungen, wie Aussehen, Button und Optionen zu tätigen. Hier lassen sich die Bestätigungsmail und Benachrichtigungsmail erstellen.

Unter Einträge finden Sie die Datenbank zu dem Formular. Diese können Sie exportieren, zum Beispiel zum Auswertern.

Mit der Option “Vorschau” sehen Sie, wie das von Ihnen erstellte Formular im Frontend aussehen wird. Das ist sehr praktisch, da Sie das Formular nirgendwo einbinden müssen, um das Resultat zu sehen.

Addons
Erweiterungen der drei Pakete

Von Gravity Forms gibt es drei Pakete:

  • Personal Paket
  • Business Paket
  • Developer Paket

Das “Personal Paket” für 39$ kommt ohne Erweiterungen. Sie erhalten in diesem Paket ausschließlich die oben beschriebenen Standardfunktionen des Formularplugins. Im Personal Paket haben Sie auch nur eine Lizenz für eine Webseite.

Interessanter wird es im “Business Paket” für 99$. Hier ist die Lizenz für gesamt drei Webseite enthalten. Hinzu kommen 9 Erweiterungen. Darunter die Mailchimp-Erweiterungen, für das Abonnieren von Newslettern.

Unschlagbar ist das “Developer Paket” für 199$. Diese Lizenz dürfen Sie auf eine unbegrenzte Zahl an Webseiten die Sie haben einsetzen. Neben den Erweiterungen aus dem Business Paket, bekommen Sie weitere 27 Erweiterungen. Darunter Paypal-Payments, Couponfelder, das Hochladen aus Dropbox, Signaturfelder und Benutzerregistrationen.

Einsatz

Gravity Forms ist ein Premium Formular Plugin. Mit den umfassenden firmeneigenen Erweiterungen, lässt sich dieses Kontaktformular Plugin für jegliche Formularanwendung einsetzen. Diese werden auch stetig weiterentwickelt. Vor allem empfehlen wir den Einsatz bei komplexeren Formularen, wie zum Beispiel bei Mutistep-Forms. Hier glänzt Gravity Forms durch seine benutzerfreundliche Darstellung.

Fazit:

Haben Sie eine einfache Webseite bei der Sie ein Formular lediglich als Kontaktformular verwenden, empfehlen wir Ihnen Contact Form 7. CF7 ist kostenlos und bildet mit den Erweiterungen eine gute Basis für ein simples Formular.

Gravity Forms empfehlen wir an der Stelle, an der Contact Form 7 zu aufwendig wird. Das ist erfahrungsgemäß, sobald mehr als drei Erweiterungen für CF7 benötigt werden. Meist sind das Erweiterungen, die bei Gravity Forms als Standardfunktionen mitgeliefert werden, wie zum Beispiel Conditional Fields oder das Einpflegen von Daten in eine Datenbank.

– Christian Henle

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